Moorbad

Ein guter Ruf verpflichtet!

Seit über 160 Jahren wird die nachweisbare Heilkraft des "schwarzen Goldes" von Bad Aibling medizinisch erfolgreich eingesetzt und ständig weiterentwickelt. Das Moor speichert die Wärme und gibt sie nur sehr langsam wieder ab. Dadurch steigt bei einem Vollbad die Körpertemperatur und es kommt zu einem Heilfieber. Die Abwehrkräfte werden gestärkt und somit die Selbstheilkraft des Körpers aktiviert. Moor ist gesunde Heilkraft aus der Erde: Es enthält entzündungshemmende, schmerzstillende und muskelaktivierende Eigenschaften. Besonders Rheumapatienten erfahren durch Moorheilbäder Schmerzlinderung, weil im Vollbad auch Muskeln, Gelenke und Gliedmaßen entlastet werden. Auch bei Frauenleiden kann man erstaunliche Erfolge mit der Moortherapie nachweisen. Es werden ausnahmslos dickbreiige Moorbäder abgegeben, wozu etwa 2,5 Zentner Hochmoor je Bad verarbeitet werden. Bad Aiblinger Moorbäder sind somit ein sehr aufwändiges Kurmittel, vor allem wenn man berücksichtigt, dass es eine Wiederverwendung des einmal abgebadeten Moors nicht gibt. Es wird in die Entnahmestelle zurückgebracht.

Das Bad Aiblinger Moor und seine Wirkung
Die Wirksamkeit des Bad Aiblinger Moors beruht nach exakten wissenschaftlichen Erkenntnissen auf seiner günstigen chemischen Zusammensetzung und seinem physikalischen Verhalten. Nach der chemischen Analyse zeichnet sich das Bad Aiblinger Moor, das weitgehend aus organischen Stoffen besteht, durch seinen hohen Anteil an Huminsäuren sowie einen weit fortgeschrittenen Vertorfungsgrad aus. Diese Faktoren sind ausschlaggebend für das starke Quellungsvermögen, das die Voraussetzungen des Bad Aiblinger Moorbreibades bilden, bei dem wesentlich höhere Temperaturen als im Wasserbad vertragen werden. Damit ist die Moorbehandlung eine besonders günstige Form der Überwärmungstherapie, bei der dem Körper ohne grössere Kreislaufbelastungen erhebliche Wärmemengen zugeführt werden können. Dabei wird eine Art künstliches Heilfieber erzeugt, das vielfältige Reaktionen im Organismus auslöst. Als Ergänzung der Moorbehandlungen dienen Massagen, Sole-, Kohlensäure- oder sonstige medizinische Bäder sowie verschiedene Formen der Bewegungstherapie. Erfahrene Badeärzte beraten und betreuen den Kurgast während seiner Kur. Qualifizierte Bademeister und Masseure sowie Krankengymnasten stehen betreuend ebenfalls zur Verfügung.

WICHTIG
Das Bad Aiblinger Moor ist ein stark wirkendes Kurmittel. Es darf deshalb, im Interesse des Patienten, nur auf Verordnung eines in Bad Aibling praktizierenden  Badearztes verabreicht werden, der allein Art und Häufigkeit der Bäder bestimmen kann. Das Badepersonal ist angewiesen, die ärztlichen Verordnungen wie ein Rezept streng zu befolgen. Hierbei ist die Kurverwaltung in Verbindung mit dem Staatlichen Gesundheitsamt überwachend eingeschaltet.

Heilanzeigen
Rheuma, Frauenleiden, Arthrose, Ischias, Gicht, periphere Durchblutungsstörungen und Bandscheibenschäden. Nachbehandlung von Unfallfolgen.

Zusätzliche Heilanzeigen
Nichtoperative Behandlung von Prostataleiden und Blasenleiden.

Gegenanzeigen
Akute fieberhafte Erkrankungen, inklusiv akuter rheumatischer Schübe, chronische konsumierende Erkrankungen, maligne Tumoren, dekomp. Herzinsuffizienz, dekomp. Hypertonie, Gravidität, Psychosen.

Frau in Wanne
Frau in Wanne